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Manuelle Annotationen

Manuell annotiert werden sowohl linguistische als auch strukturelle und inhaltliche Annotationen. Die Annotationen werden hauptsächlich von Studierenden im Rahmen der RIDGES-Seminare unter wissenschaftlicher Betreuung erstellt.

Allgemeine Richtlinien

Groß- und Kleinschreibung der Werte beachten

Annotationsebenen


Linguistische Annotationen

lang

Kodiert die konkrete Sprache des Textes nach ISO Drei-Buchstaben-Code ISO 639-3 (z.B. lat).

Exponent

Annotationswert wird je dipl-Token zugewiesen.

Werte

AnnotationswertBeschreibung
deuDeutsch (Default-Wert)
latLatein
grcAltgriechisch
spaSpanisch
itaItalienisch
araArabisch
fraFranzösisch
polPolnisch
nldNiederländisch
engEnglisch
rusRussisch
gohAlthochdeutsch
danDänisch
hunUngarisch
egyÄgyptisch
czeTschechisch
sweSchwedisch
norNorwegisch
undefFür Abkürzungen, die nicht im Duden stehen
unknownFür unknown (Unterstrich (_) in ‘dipl’)

Richtlinien und Hinweise

  • Für Sprachen, die oben nicht gelistet sind, können die ISO-Codes dieser Seite entnommen werden.

  • (Satz)zeichen und Ziffern bleiben immer deu.

  • Zweifelsfälle, bei denen nicht zwischen Schreibvariante oder Fremdsprache unterschieden werden kann, werden im Kontext beurteilt (bspw. Capitel, Extract, October, Scribenten). deu wird annotiert, wenn das Wort in deutschem Kontext steht und lat, wenn das Wort in lateinischem Kontext steht. Namen bleiben deu (bspw. Brown, Plinius, Dioskurides, Loddike, Klusen, Lurk) - außer sie haben eine fremdsprachliche Flexionsendung. (bspw. lat für Plinii, Dioskuridi, Etmüllero).

  • Item/Jtem sind lat

  • deu vs. lat: Wenn keine Entscheidung getroffen werden kann, wird lat verwendet.
    lat vs. grc: Wenn keine Entscheidung getroffen werden kann, wird lat verwendet.

  • Wenn etwas, laut Autor:in, in mehreren Sprachen den gleichen Namen hat, wird die erstgenannte Sprache verwendet.


abbr

Kennzeichnung von Abkürzungen in ‘norm’.

Exponent

Annotationswert wird je norm-Token zugewiesen.

Werte

AnnotationswertBeschreibung
nokeine Abkürzung in ‘norm’ (Default-Wert)
yesAbkürzung in ‘norm’
unknownfür unknown in ‘norm’

Richtlinien und Hinweise

  • Aufzählungen, Mengenangaben (z.B. ij.) und Nummerierungen werden mit no annotiert (siehe Abb. unten).
    Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt eine AufzählungAbbildung eines Buchausschnitts, zeigt eine Aufzählung
  • Im Zweifelsfall wird yes annotiert.



Strukturelle Annotation

Unter strukturellen Annotationen werden alle Annotationen zusammengefasst, die Aussagen über die grafische Strukturierung der Textgrundlage liefern. Dazu zählen Kennzeichnungen der Zeilen- und Seitenumbrüche, Seitenzahlen, unkenntliche/nicht lesbare Zeichen und Marginalien sowie Fußnoten. Strukturelle Annotationen werden auf Grundlage der diplomatischen Ebene vergeben (dipl-Ebene). So ist die Tokenisierung in der dipl-Ebene Vorlage für die weiteren, strukturellen Annotationen.

column

Auszeichnung einer ganzen Spalte

Exponent

Spannenannotation über mehrere dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
ldipl-Token, die zusammen in der linken Spalte stehen
rdipl-Token, die zusammen in der rechten Spalte stehen
cbei dreispaltigem Text: dipl-Token, die zusammen in der mittleren Spalte stehen (center)

unclear

Markierung, dass Zeichen eines Tokens oder ein Token bzw. ein Text nicht lesbar sind. In der dipl-Ebene werden nicht leserliche Zeichen oder Zeichenketten mit einem Unterstrich (_) gekennzeichnet. Es können aber auch im Fließtext Unterstriche vorkommen, die als _ transkribiert werden. Durch die zusätzliche Annotation unclear auf der gleichnamigen Ebene lässt sich unterscheiden, ob ein Unterstrich kennzeichnet, dass eine Textstelle nicht lesbar ist oder ob es sich um einen transkribierten Unterstrich aus dem Faksimilé handelt.
Desweiteren kann so nach nicht lesbaren Zeichen gesucht und gefiltert werden.

Exponent

Annotationswerte werden je dipl-Token zugewiesen

Werte

AnnotationswertBeschreibung
unclearNicht leserliche Zeichen oder Zeichenketten werden unabhängig von der Anzahl unleserlicher Zeichen, in der dipl-Ebene mit nur einem Unterstrich (_) gekennzeichnet (siehe Transkription und Normalisierung).
Wenn in der Transkription ein solcher Fall eintritt, so wird mit dem Tag unclear in der gleichnamigen unclear-Ebene dies allgemein angezeigt.

Auszeichnung einer Überschrift, wenn sich diese vom Fließtext absetzt.

Exponent

Spannenannotation über mehrere dipl-Token.

Werte

AnnotationswertBeschreibung
headAllgemeine Markierung einer Überschrift

Richtlinien und Hinweise

  • Es wird nicht zwischen Überschriften und Unterüberschriften unterschieden, da der Unterschied in historischen Texten nicht immer feststellbar ist. Alle Überschriften erhalten daher den gleichen Annotationswert head.
  • Zwei Überschriften werden jeweils in einer Spanne annotiert (siehe Abbildungen).
  • Fortlaufende Kapitelüberschriften werden dabei nicht transkribiert (siehe Abbildungen).
AnnotationScreenshot
Das ſechſzehende Capitel. wird als eine Spanne annotiert und Von Sawrampffer. als eine weitere Spanne.Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt zwei Überschriften untereinander
Die beiden Beispiele zeigen fortlaufende Kapitelüberschriften, die auf mehreren Seiten erscheinen. Sie werden nicht transkribiert und müssen daher nicht ausgezeichnet werden.Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt eine forlaufende Überschrift
Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt eine forlaufende Überschrift

figure

Auszeichnung einer Grafik oder Tabelle, die im Text eingebettet ist.

Exponent

Spannenannotation über mehrere dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
figureAllgemeine Kennzeichnung einer Grafik im Text.
tableAllgemeine Kennzeichnung einer Tabelle im Text.

Richtlinien und Hinweise

  • Abbildungen
    • Grundsätzlich wird unterschieden zwischen Abbildungen mit und ohne Bildbeschriftung.
    • Besitzt eine Abbildung eine Beschriftung, werden alle dipl-Token der Bildbeschriftung in einer Spanne als figure annotiert. Beispiele finden sich in der Tabelle Abbildungen mit Beschriftung.
    • Besitzt eine Abbildung keine Beschriftung, werden Teile des Fließtextes als “Anker” zur Annotation in der figure-Ebene verwendet. Diese sind in der Tabelle Abbildungen ohne Beschriftung definiert.
  • Tabellen
    • Annotation als table in einer Spanne über den gesamten transkribierten Text der Tabelle. Die Annotation von Tabellen funktioniert analog zu der von Abbildungen.
Abbildungen mit Beschriftung
BeschreibungAnnotationScreenshot
Bild1 mit Bildbeschriftung auf einer ExtraseiteDie Bildbeschriftung wird wie der restliche Text auch transkribiert und normalisiert (dipl, clean, norm). In ‘note’ wird sie als caption annotiert und in ‘figure’ als figure. In ‘pb_n’ und in ‘figure_p’ wird die entsprechende Seitenzahl angegeben.
Sollte diese Extraseite einen Fließtext unterbrechen, d.h. nicht zwischen abgegrenzten Absätzen stehen, dann wird die Bildbeschriftung vor den entsprechenden Absatz gestellt und in ‘pb_n’ ignoriert. In ‘figure_p’ wird die Seitenzahl der Faksimiléseite, auf der die Abbildung sich befindet, eingetragen.
Bei dem hier aufgeführten Bildbeschriftungsbeispiel kann ein zweispaltiger Text angenommen werden (Wal- wurtz bekäme also in ‘column’ den Wert l und männ- lin den Wert r). Auch Zeilenumbrüche werden annotiert.
Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt das Bild einer Planze mit Text links und rechts davon
Zwei Bilder2 mit Bildbeschriftung auf einer ExtraseiteDie Bildbeschriftung wird wie der restliche Text auch transkribiert und bekommt eine eigene Seitenzahl zugewiesen. In ‘note’ wird jede Beschriftung für sich als caption annotiert und in ‘figure’ als figure. Es gibt also zwei caption- und zwei figure-Annotationen. In ‘figure_p’ wird jeweils die entsprechende Seitenzahl angegeben.
Bei dem hier aufgeführten Beispiel kann ein zweispaltiger Text angenommen werden (Weiß Hornungsblüm bekäme also in ‘column’ den Wert l und Geel Hornungsblüm den Wert r).
Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt Bilder von zwei Pflanzen nebeneinander, mit Bildbeschriftung unter dem jeweiligen Bild
Mehr als zwei Bilder3 mit Bildbeschriftung auf einer ExtraseiteBei mehreren Bildern wird von links nach rechts und von oben nach unten vorgegangen (links nach rechts geht vor). In diesem Beispiel werden die Figuren also in der folgenden Reihenfolge transkribiert und annotiert:
- oben links
- oben rechts
- unten links
- unten rechts
werden jeweils in ‘figure’ als figure annotiert und erhalten in ‘pb_n’ eine gemeinsame und in ‘figure_p’ jeweils eine Seitenzahl zugewiesen
Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt Bilder von vier Pflanzen neben- und untereinander, mit Bildbeschriftung über dem jeweiligen Bild
Bild4 mit Marginalie als BildbeschriftungBezieht sich eine Marginalie offensichtlich auf eine Abbildung, die unter einem abgeschlossenen Absatz steht, wird diese Marginalie im Anschluss an den Absatz transkribiert und in ‘note’ als margin sowie in ‘figure’ als figure annotiert.Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt ein Bild unter einem Fließtext, links neben dem Fließtext steht eine Marginalie
Zwei Bilder5 mit Beschriftung zwischen FließtextZuerst wird die Beschriftung des linken Bildes (oder des oberen, wenn übereinander), dann die des rechten Bildes vor dem entsprechenden Absatz transkribiert. Die Transkriptionsabschnitte werden in ‘note’ jeweils als caption und in ‘figure’ als figure annotiert. In ‘figure_p’ wird die originale Seitenzahl angegeben.
Bei dem konkreten Beispiel kann man außerdem eine Annotation von Spalten vornehmen.
Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt Bilder von Pflanzen zwischen Fließtext

Abbildungen ohne Beschriftung

BeschreibungAnnotationScreenshot
Bild(er) allein auf SeiteDas letzte dipl-Token der vorangehenden sowie das erste dipl-Token der folgenden Seite werden als eine Abbildung annotiert. In ‘figure_p’ wird die Seitenzahl angegeben.
Sind auf einer Seite mehrere Abbildungen ohne Text werden diese als eine Abbildung annotiert.
Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt Bilder von zwei Pflanzen nebeneinander, mit Bildbeschriftung unter dem jeweiligen Bild
Bilder neben einspaltigem TextAnnotation von dem ersten bis zum letzten dipl-Token des danebenstehenden Textabschnittes (wie bisher auch).Abbildung eines Buchausschnittes, zeigt Bilder neben einspaltigem Text
Bild über TextDas Bild wird in ‘figure’ für das erste dipl-Token des folgenden Textabschnittes annotiert (hier Haſzelwurtz).Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt ein Bild über Text
Bild unter TextDas Bild wird in ‘figure’ für das letzte dipl-Token des vorangehenden Textabschnittes annotiert.
Bild zwischen TextDas Bild wird in ‘figure’ für das letzte dipl-Token des vorangehenden Textabschnittes und das erste dipl-Token des folgenden Textabschnittes annotiert (hier also für den Punkt hinter Kuchenſchell und Kuchenſchell im unteren Textabschnitt).Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt ein Bild unter Text
Bild in zweispaltigem Textoben in einer Spalte: Annotation an dem ersten nachfolgenden dipl-TokenAbbildung eines Buchausschnittes, zeigt ein Bild über der linken Spalte eines zweispaltigen Textes
unten in einer Spalte: Annotation an dem letzten vorangehenden dipl-TokenAbbildung eines Buchausschnittes, zeigt ein Bild unter der linken Spalte eines zweispaltigen Textes
innerhalb einer Spalte: Annotation an dem letzten vorangehenden und ersten folgenden dipl-TokenAbbildung eines Buchausschnittes, zeigt ein Bild zwischen Text in der linken Spalte eines zweispaltigen Textes
Bild mittig zwischen zweispaltigem Text;
Lesefluss: links rechts, links rechts
Das Bild wird für das letzte dipl-Token in der rechten Spalte oben bis zum ersten dipl-Token in der linken Spalte unten annotiert.Abbildung eines Buchausschnittes, zeigt ein Bild mittig zwischen zweispaltigem Text
Bild mittig zwischen zweispaltigem Text;
Lesefluss: links, rechts
Das Bild wird für das letzte dipl-Token in der linken Spalte oben und das erste dipl-Token in der linken Spalte unten annotiert.Abbildung eines Buchausschnittes, zeigt ein Bild mittig zwischen zweispaltigem Text
Bild mittig über zweispaltigem Text / Bild unten in der linken SpalteDas obere Bild wird an dem ersten dipl-Token der linken Spalte annotiert, das untere Bild für die nebenstehenden dipl-Token.Abbildung eines Buchausschnittes, zeigt ein Bild mittig über zweispaltigem Text und ein Bild unten in der linken Spalte
Bild von Text umgebenDas Bild wird für den gesamten Text auf dieser Seite annotiert.T1 T2 T3
T 4 B T5
T6 T7 T8

figure_p

Angabe der Seite, auf der eine Abbildung im Faksimilé zu sehen ist.

Exponent

Spannenannotation über mehrere dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
numerischer WertSeitenzahl als lateinische oder römische Zahlenangabe

script

Weist jedem Token eine Schriftart zu.

Exponent

Spannenannotation für einzelne dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
romandipl-Token, das in Antiqua gedruckt ist.
blackletterdipl-Token, das in Fraktur gedruckt ist.
mixeddipl-Token, das in verschiedenen Schriftsätzen gedruckt ist.

Richtlinien und Hinweise

In manchen Texten kommt es vor, dass ein und dasselbe Token zum Teil in einem und zum Teil in einem anderen Font gedruckt wurde. Dies betrifft v.a. Wörter mit deutscher Flexionsendung und fremdsprachiger Wurzel. Für diese Token wurde innerhalb von “script” der Wert mixed annotiert.


hi_rend

Beschreibung der Darstellung des hervorgehobenen Bereichs, z. B. grafische Hervorhebungen, Farben etc.

Exponent

Spannenannotation über einzelne dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
italicsdipl-Token, das kursiv gedruckt ist.
bolddipl-Token, das fett gedruckt ist.
underlineddipl-Token, das unterstrichen gedruckt ist.
reddipl-Token, das rot gedruck ist.
iniCapdipl-Token, das mit einem zusätzlichen Großbuchstaben gedruckt ist.
letter-spacing:1emEin größerer Abstand zwischen Buchstaben, Sperrdruck.

note

Markiert Fußnoten, Marginalien und Bildbeschriftungen.

Exponent

Spannenannotation über mehrere dipl-Token.

Werte

AnnotationswertBeschreibung
noteIn einer Spannenannotation wird die gesamte Fußnote mit dem Wert note annotiert. Der Text der Fußnoten wird immer am Ende des Absatzes, in dem sie eingepflegt sind, in die dipl-Ebene/Transkription aufgenommen, unabhängig davon, ob sich so die Fußnoten sammeln oder erst auf der nachfolgenden Seite realisiert werden müssten.
marginIn einer Spannenannotation wird die gesamte Marginalie mit dem Wert margin annotiert. Der Text der Marginalien wird immer am Anfang des jeweiligen Absatzes, in dem/ neben dem sie realisiert sind, in die dipl-Ebene/Transkription aufgenommen, unabhängig davon, ob so mehrere Marginalien hintereinander oder/und auf der vorherigen Seite realisiert werden müssen.
captionIn einer Spannenannotation wird die gesamte Bildbeschriftung mit dem Wert caption annotiert. Der Text der Bildbeschriftungen wird immer am Anfang des jeweiligen Absatzes, in dem sie realisiert sind, in die dipl-Ebene/Transkription aufgenommen, unabhängig davon, ob so mehrere Bildbeschriftungen hintereinander oder/und auf der vorherigen Seite realisiert werden müssen.

quote

Ordnet Fließtext als Zitat oder Nicht-Zitat ein.

Exponent

Spannenannotation für einzelne dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
yesEin Zitat im Text.
noKein Zitat (Default-Wert).

quotemark

Markierung von Anführungszeichen (außerhalb des Fließtextes).

Exponent

Spannenannotation über mehrere dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
qmMarkierung pro Zeile mit Anführungszeichen

Richtlinien und Hinweise

Beispiel:
Abbildung eines Buchausschnitts, zeigt eine Anführungszeichen außerhalb eines Fließtextes
Abb.: Beschreibung der Gräser nebst ihren Abbildungen nach der Natur / Johann Christian Daniel Schrebers (Leipzig, 1769) Zentralbibliothek Zürich: https://www.e-rara.ch/zuz/content/pageview/16384579



Inhaltliche Annotation

Zu den inhaltlichen Annotationen zählen die Annotationen der genannten historischen Persönlichkeiten (persname), Autor:innen (author_ref), Leser:innen (reader_ref) und erwähnten Werken (title)

persname

Es wird die Identität der Personen annotiert, auf die ein:e Autor:in referiert.

Exponent

Spannenannotation über eine oder mehrere dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
ZeichenketteName einer Person

Richtlinien und Hinweise

  • Diese Ebene dient der eindeutigen und schnellen Verknüpfung der im Korpus auftretenden Namen mit den dazugehörigen historischen Personen.
  • Es wird der jeweilige Personenname im Nominativ angegeben. Eine Liste der vereinheitlichten Namen findet sich hier.
  • Ist eine Person nicht eindeutig identifizierbar wird der in der “norm” gegebene Wert im Nominativ Singular in die Ebene “persname” übertragen.
  • Die Schreibung der Namen richtet sich nach dieser Liste (diese enthält offizielle Abkürzungen und die entsprechende Ausschreibung vieler Botaniker:innen) und wenn dort nicht aufgeführt, nach ihrer Schreibung in der deutschsprachigen Wikipedia. Anstelle von Leerzeichen werden Unterstriche gesetzt.
  • Im Folgenden sind alle bisher in RIDGES vorkommenden eindeutigen Personennamen aufgeführt. Diese werden weiterhin so übernommen. Hinweis: Viele Autoren haben eine Art Künstlername und es gibt auch viele verschiedene Schreibweisen. In dieser Ebene muss darauf geachtet werden, dass ein und dieselbe Person immer mit dem gleichen Namen annotiert wird.

A Achilles, Adriaan_van_Royen, Aetios_von_Amida, Agrippa_von_Nettesheim, Aimé_Jacques_Alexandre_Bonpland, Albrecht_von_Haller, Alexander_von_Humboldt, Alexander_von_Tralleis, Alexander_Wilhelm_Martini, Alexandre_Henri_Gabriel_de_Cassini, al_Farabi, Almanzor, André_Michaux, Andreas_Cleyer, Anna_von_Böhmen_und_Ungarn, Antoine-Laurent_de_Jussieu, Antoine_Gouan, Anton_Rehmann, Antonio_Musa_Brassavola, Antonius_Musa, Apollonius, Apuleius, Archigenes, Aristomachos, Aristoteles, Arnald_von_Villanova, Artemis, Artemisia_II., Asa_Grey, Asklepiades_von_Bithynien, Attalos_I., August_Quirinus_Rivinus, Augustin_Pyramus_De_Candolle, Averroes, Avicenna, B Balthasar_Ehrhart, Bartholomaeus_Anglicus, Bartolomeo_Platina, C Caelius_Apicius, Carl_Heinrich_Schultz_Bipontinus, Carl_Peter_Thunberg, Carl_Sigismund_Kunth, Carl_von_Linné, Carrichter, Caspar_Bauhin, Caspar_Hoffmann, Charles_de_l’Écluse, Christian_Friedrich_Lessing, Christian_Gottlieb_Ludwig, Christoph_Wilhelm_Hufeland, Chrysippos_von_Soloi, Conrad_Gessner, Conrad_Roßbach, Constantinus, D David_Heinrich_Hoppe, Dieuches, Diodoros, Dirslaus_von_Schwenkfeld, Dominique_Villars, E Eberhard_Gmelin, Eduard_August_von_Regel, Erasistratos, Eucharius_Rösslin_der_Jüngere, F Fabio_Colonna, Ferdinand_Jacob_Heinrich_Sir_Müller, Filippo_Beroaldo, Flavius_Josephus, François_Fulgis_Chevallier, Franz_Xaver_von_Wulfen, Franziskus_Joel, Friedrich_II., Friedrich_III., G Galenos, Gaza, Genthios, Georg_Franz_Hoffmann, George_Bentham, Giovanni_da_Vigo, Gregor_Horst, Guglielmo_da_Varignana, Guillaume_Rondelet, Gustav_Karl_Wilhelm_Karsten, Guy_de_La_Brosse, H Heinrich_Bernhard_Rupp, Heinrich_Kramer, Heinrich_Petreus, Henri_Ernst_Baillon, Henry_Charles_Andrews, Herakleides_Pontikos, Herkules, Herman_Boerhaave, Hermann_Hager, Hermann_von_Neuenahr_der_Ältere, Hermolaus_Barbarus, Hesiod, Hieronymus_Bock, Hipólito_Ruiz_López, Hippokrates_von_Kos, Homer, Hugh_Algernon_Weddell, I Isaac_Newton, Isaac_Rand, Isaak_ben_Salomon_Israeli, Isidor_von_Sevilla, J Jacques_Barrelier, Jacques_Peschier, Jean-Baptiste_Miroudot_du_Bourg, Jean_Louis_Lassaigne, Jean_Ruel, Joachim_Camerarius, Jesus_von_Nazaret, Joachim_Camerarius_der_Jüngere, João_de_Loureiro, Johann_Bauhin, Johann_Esaias_Silberschlag, Johann_Georg_Volkamer, Johann_Gottlieb_Gleditsch, Johann_Heinrich_von_Heucher, Johann_Jacob_Dillen, Johann_Jacob_Reinhard, Johann_Jakob_Scheuchzer, Johann_Schröder, Johann_Sigismund_Elsholtz, Johann_Wonnecke_von_Kaub, Johannes_Andrä_von_Königgrätz, Johannes_Bodaeus_van_Stapel, Johannes_Jacobus_Manlius_de_Bosco, Johannes_Manardus, Johannes_Mesuë_der_Ältere, Johannes_Theodor_Schmalhausen, Johannes_von_Damaskus, John_Gerard, John_Hutton_Balfour, John_Kirk, John_Parkinson, José_Antonio_Pavón_y_Jiménez, Joseph_Pitton_de_Tournefort, Juan_José_Martínez_de_Lexarza, Juba_I., Justina, K Karl_August_von_Bergen, Karl_Gottfried_Hagen, Antimachos_von_Kolophon, König_Salomo, Königin_von_Halikarnassos, L Leonhart_Fuchs, Lorenz_Heister, Lucius_Iunius_Moderatus_Columella, Lysimachos, M Marcellus_Vergilius, Marquard_von_Hattstein, Maimonides, Marcellus_Empiricus, , Michael_Isigrin, Marcus_Porcius_Cato_der_Ältere, Marschall_von_Bieberstein, Marsilio_Ficino, Martin_Schmuck, Matteo_Syluatico, Matthaeus_Platearius, Mausolos_II, Maximilian_I., Michael_Ettmüller, Michael_Meyenburg, Michelangelo_Tilli, Mithridates, N Nathaniel_Wallich, Nero, Niccolò_Leoniceno, Nicolas_Lémery, Nicolaus_Joseph_Jacquin, Nikandros_aus_Kolophon, Nikolai_Stepanowitsch_Turtschaninow, O Oreibasios, Orpheus, Otto_Brunfels, Otto_Heinrich, P Pablo_de_La_Llave, Pandecta, Paulos_von_Aigina, Paulus, Paulus_der_Arzt, Paracelsus, Paulus_von_Aegineta, Paulus_von_Tarsus, Pedanios_Dioskurides, Pehr_Kalm, Philip_Miller, Pierre_Séguier , Pietro_Andrea_Mattioli, Platon, Plinius_der_Ältere, Pythagoras, R Raius, Ramon_Llull, Rhazes, Rembert_Dodoens, Robert_Brown, Robert_Morison, Rudolf_Goclenius, Rutilius_Taurus_Aemilianus_Palladius, S Samuel_Ledel, Sebastian_Kneipp, Serapion_von_Alexandria, Serenus, Simon_Pauli_der_Jüngere, Simon_Petrus, Simon_von_Genua, Sosimenes, Stanislaus_I.\_Leszczyński, Strabon, T Tabernaemontanus, Teukros_(König_von_Troas), Thales, Themison_von_Laodikeia, Theophilus_Protospatharius, Theophrastos_von_Eresos, Thomas_Nuttall, W Wilhelm_Daniel_Joseph_Koch, Wilhelm_Ernst_Scheffer, William_Henry_Harvey, William_Jackson_Hooker, William_Watson, X Xenokrates, Xenophon, Z Zenon


title

Es werden alle Werknamen annotiert, auf die ein Autor referiert.

Exponent

Spannenannotation über mehrere dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
ZeichenketteTitel eines Werkes

Richtlinien und Hinweise

Es wird der jeweilige Werkname im Nominativ angegeben. Dies gilt nicht für fremdsprachliches Material. Dieses wird aus dem Original übernommen.


author_ref

Zeichnet Referenzen auf Autor:innen, inklusive Selbstreferenzen aus.

Exponent

Spannenannotation über eine oder mehrere dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
pron1plSelbstreferenz des:der Autor(s):in (Autorenplural/Pluralis Auctoris), Referenz auf eine Gruppe von Autor:innen, zu denen sich der:die Autor:in zählt oder eine im didaktischen Kontext sozial inklusive Referenz auf den:die Autor:in und die Leser:innen6 mit der ersten Person Plural, z.B. “wir”, “unser”.
pron1sgSelbstreferenz des:der Autor(s):in mit der ersten Person Singular, z.B. “ich”, “mein”.
pron3sgReferenz auf eine:n Autor:in mit der dritten Person Singular, z.B. “er”.
pron2plReferenz auf mehrere Autor:innen mit der zweiten Person Plural, z.B. “ihnen”.
author 7Explizite Referenz auf eine:n benannte:n Autor:in, z.B. “Plinius”, “Dioscorides”, “ein Mönch” (wenn diese:r als Autor:in/Quelle zitiert wird)

reader_ref

Zeichnet Referenzen des:der Autor(s):in auf den:die Leser:in.

Exponent

Spannenannotation über eine oder mehrere dipl-Token

Werte

AnnotationswertBeschreibung
pron1plReferenz mit der ersten Person Plural6, also z.B. “wir”, “uns”, “unser”
pron2sgReferenz mit der zweiten Person Singular, z. B. “du”, “dein”
pron3sgReferenz mit der dritten Person Singular, z.B. “er”, “sie”
pron2plReferenz mit der zweiten Person Plural, z.B. “ihr”, “euer”
readerAdressierung an den Leser in nicht-pronominaler Form, z.B. “an den Leser”, “lieber Leser”
author 7Anrede eines anderen Autoren mit Namen, z.B. An den Groſzachtbahren vnd Hochgelehrten Herrn Johan Jacob Krafften

Richtlinien und Hinweise

Referenzen auf ein generisches “man” oder Imperative werden in dieser Annotationsebene nicht annotiert.


  1. Bild: Contrafayt Kreüterbuch / Otto Brunfels (Straßburg, 1532) Münchener DigitalisierungsZentrum http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00054201-5, Seite https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00054201/image_51

  2. Bild: Contrafayt Kreüterbuch / Otto Brunfels (Straßburg, 1532) Münchener DigitalisierungsZentrum http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb00054201-5, Seite https://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00054201/image_90

  3. Bild: Phythologia/ Johann Joachim Becher (Ulm, 1662). Google Books https://books.google.de/books?id=-FlcAAAAcAAJ&pg=PA414&dq=phythologia&hl=de&sa=X&ei=4PiSVf7lAaH5ywObwaHABw&ved=0CCEQ6AEwAA#v=onepage&q&f=false

  4. Alchymistische Practic / Andreas Libavius (Frankfurt, 1603). Münchener DigitalisierungsZentrum http://mdz-nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bvb:12-bsb10872546-0. Seite https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10872546_00016.html

  5. Bild: Neuwkreuterbuch/ Jacobus Theodorus Tabernaemontanus (Frankfurt am Main, 1588). Collection Bnu en dépôt à l’Université de Strasbourg https://docnum.unistra.fr/digital/collection/coll13/id/7058

  6. Referiert wir auf die Gruppe bestehend aus Autor:in und Leser:innen, wird das Token auf ‘author_ref’ mit pron1pl ausgezeichnet, wenn eine sozial inklusive Funktion im didaktischen Kontext vorliegt. Eine Auszeichnung mit pron1pl auf der Ebene ‘reader_ref’ erfolgt dagegen bei einer nicht-didaktisierenden gleichgestellten Referenz. ↩2

  7. Der Wert author hat auf der Ebene ‘reader_ref’ einen anderen Exponenten und eine abweichende Bedeutung von der Ebene ‘author_ref’. ↩2